Die tiefste Form der Ruhe und Entspannung ist zweifellos der Schlaf. Und gerade da haben wir einen besonderen Einblick in unser Inneres – nämlich durch unsere Träume. Im Traum verarbeitet unsere Seele die Erlebnisse des Alltags, vielleicht sogar der ganz frühen Vergangenheit und auch ein Stück weit unsere Zukunft.
Am Einkehr- und Oasentag der kfd Landsweiler-Reden am 18. März im Kath. Pfarrheim in Landsweiler-Reden waren die Teilnehmerinnen eingeladen, auf diese höchst persönliche Botschaft der Seele zu hören.
Und Gott spricht zu uns in unseren Träumen, denn die Seele ist unser Verbindungsglied zu Gott. In der Bibel gibt es zahlreiche Texte, die uns von göttlichen Weisungen und Handlungsaufforderungen berichten. Der wohl bekanntesten Träumer ist der Heilige Josef. Was wäre, wenn er nicht auf seine Träume rund um das weihnachtliche Geschehen gehört hätte?
Anhand einer Schriftbetrachtung von Jakob und seinem Traum von der Himmelsleiter konnten die Teilnehmerinnen die Dimension von ‚himmlischen‘ Träumen erkennen und eigene Träumen auf Spuren vom göttlichen Zuspruch betrachten.
Nach dem Mittagessen gestalteten die Frauen in einem kreativen Teil Traumfänger, nicht um im esoterischen Sinn schlechte Träume abzuhalten, sondern symbolisch sich zu öffnen für Gottes persönlichen Zuspruch in Träumen. Das war auch eine Zeit den Erlebnissen des Tages ein wenig nachzuspüren.
Der Einkehrtag endete am Nachmittag mit einer kleinen Wort-Gottes-Feier und abschließendem Kaffee und Kuchen.



